REITTV-News vom 13.08.2012

Auch nach den Olympischen Spielen lassen die deutschen Vielseitigkeitsreiter Gold regnen. Im schwedischen Malmö wurde am Wochenende die FEI Vielseitigkeits-Weltmeisterschaft, sowie die Europameisterschaft der jungen Vielseitigkeitsreiter ausgetragen. Neben Frank und Andreas Ostholt, ritten unter anderem auch die Olympia-Gewinner Dirk Schrade und Ingrid Klimke um den Weltmeister-Titel. Nach Dressur und Gelände stand die Münsteranerin Klimke auf dem ersten Platz. Diesen ließen sie und ihr Nachwuchspferd Tabasco sich auch nach dem abschließenden Parcours nicht mehr nehmen.

Zweiter wurde Dirk Schrade, auf dem dritten Platz landete Sara Algotsson-Ostholt.

Bei der Europameisterschaft der jungen Reiter ging es neben der Einzelwertung auch um die Teamwertung. Nach Dressur und Gelände lag das deutsche Team knapp vor den Franzosen.

Im Parcours ritt sich das deutsche Team, zu dem unter anderem auch REITTV.de Cup-Teilnehmerinnen Jana Weyers und Pia Münker gehören, an die Spitze.

Neben der Teammedaille gewann die deutsche Meisterin der jungen Vielseitigkeitsreiter Pia Münker auch die Einzelmedaille und damit den Titel der Europameisterin.

Einen ausführlichen Bericht, mit spannenden Bildern und Interviews der Sieger sehen Sie in der nächsten Sendung von REITTV, am 18.08. auf Sport1.

Fußballer Thomas Müller- vom Spielfeld aufs Pferd?

Quelle: sportbild.bild.de

Unser beliebter Fußballstar Thomas Müller hat neben dem Fußball eine zweite große Leidenschaft: Pferde. Gemeinsam mit seiner Frau Lisa Müller, besitzt er zwei Pferde – Springpferd „Lou“ und Dressurpferd „ Free Walker“. Er selbst reitet nicht, bisher blieb dieses Privileg seiner Frau Lisa vorbehalten. Trotzdem teilt er offensichtlich ihre Leidenschaft für Pferde. 2010 besuchte er den CHIO in Aachen und witzelte in einem Interview, dass er sich nach der Beendigung seiner Fußballkarriere vielleicht als Springreiter versuchen werde. Doch auch jetzt schon wird gemunkelt, dass Müller zukünftig ein sehr zahlungskräftiger Kunde werden könnte. Gerade erst kaufte er in Marienfeld, aus dem Zuchtbetrieb von Hermann Gerland, dem Assistenztrainer  von Louis van Gaael, eine Westfalenstute von Flanagan, vom nordrhein-westfälischen Landgestüt in Warndorf. Wenn eines Tages seine wertvollen Knochen nicht mehr durch ein Reitverbot geschützt werden müssen, könnte der millionenschwere Profi ein zahlungskräftiger Kunde werden.

Ursula von der Leyen reitet. Unsere Bundesministerin für Arbeit und Soziales ist im Sattel daheim

Quelle: az-online.de

Unsere Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Dr. Ursula von der Leyen, zählt in Reiterkreisen schon lange nicht mehr zu den Amateuren. Acht Jahre lang stellte sie hochkarätige Auktionspferde unter dem Sattel vor. Nicht irgendwelche, sondern die vierbeinige Zukunft der deutschen Sportpferdeelite. 16-mal startete sie auf Eliteauktionen in Verden an der Aller. So verhalf sie so manchem Nachwuchspferd zu einem stolzen Verkaufspreis. Nebenher nahm sie äußerst erfolgreich an Reitmeisterschaften im amerikanischen Kalifornien teil. Ihren Reiteinstieg fand sie einst in ihrer Kindheit auf einem dicken, weißen Shetlandpony. Im Teenageralter mauserte sie sich dann zu einer begabten Dressurreiterin, die auch von Reitikone Isabell Werth in höchsten Tönen für ihre sportlichen Leistungen gelobt wird. Beim CHIO Aachen 2010, dem Weltfest des Pferdesports, wird Frau Dr. von der Leyen für ihre Verdienste um den Sport mit dem „Silbernen Pferd“ in der Kategorie „Persönlichkeit“ ausgezeichnet.

Die Schumacher-Ranch in der Schweiz

Corinna Schumacher

Fotograf: Valeria Streun, Quelle: kavallo.ch

Corinna Schumacher, die Frau des siebenfachen Formel 1 Weltmeisters Michael Schumacher, ist eine begnadete und überaus erfolgreiche Westernreiterin. Corinna Schumacher besitzt eine eigene Ranch in der Schweiz und kümmert sich dort liebevoll um ihre vierbeinigen Freunde. Der offizielle Name der Schumacher- Ranch  lautet „CS Ranch Quarter Horses“. So steht es in Goldbuchstaben am Eingangstor. Ausgerichtet ist der Betrieb auf den Reiningsport, jene Westerndisziplin, die im Jahr 2000 von der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (FEI) anerkannt wurde und bereits zweimal zum Programm der Weltreiterspiele, 2002 in Jerez de la Frontera und 2006 in Aachen, gehörte. Gleich neben der 40 x 80 Meter großen Reithalle befindet sich der Stalltrakt. Dieser verfügt über 26 großzügig gebaute Boxen und ist rundum in warmen Holztönen gehalten. Dazu gehören die Sattelkammer, der Waschplatz und das Solarium. Prunk und Protz, wie man vielleicht vermuten könnte, ist auf der gesamten Anlage nicht zu finden. Dafür sind alle Bauten gut und funktionell konzipiert. Jede Menge Grünflächen und Koppeln befinden sich rund um die Ranch von Corinna Schumacher, welche auch als Zuchtbetrieb ihren Nutzen findet. Corinna Schumacher hat ihre Ranch zum modernsten Reitzentrum der Schweiz ausgebaut- nebenher ist sie Ausrichterin internationaler Reitturniere. Bei der Europameisterschaft im Westernreiten der „National Reining Horse Association“,  gewann sie 2010 die Goldmedaille.

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Pferdetransport und Pferde verladen leicht gemacht!

PferdetransportSo manches Pferd steigt nicht gerne in den Pferdehänger ein. Dies ist besonders bei Pferden die nur wenig transportiert werden der Fall. Es kann jedoch immer und zu jeder Zeit ein Notfall auftreten, eine Kolik oder eine andere schlimme Verletzung. Dann muss schnell gehandelt werden und eine Fahrt in die Klinik ist unvermeidbar. Daher sollte man das Verladen mit seinem Liebling regelmäßig üben. Beim Verladetraining sollte man darauf achten ruhig zu bleiben und keine Hektik zu verbreiten. Es sollten nicht mehr als drei Personen am Hänger stehen, um eine hektische Atmosphäre zu vermeiden. Der Pferdeführer sollte außerdem Vertrauen in sein Pferd haben. Er muss davon überzeugt sein, dass das Pferd ihm in den Hänger folgt. Pferde spüren dieses Vertrauen und folgen daher oft problemlos. Außerdem ist es wichtig, das Pferd nach jedem Verladen ausgiebig zu loben und auch mit Futter, Streicheleinheiten und Leckerlies zu belohnen. Somit assoziiert das Pferd positive Erfahrungen mit dem Hänger. Beim Pferdetransport sollte man immer ruhig und langsam fahren, um das Pferd nicht zu verletzen und um ihm eine komfortable Reise zu gewährleisten. Da es trotz vorsichtigem Fahren hier und da mal etwas wackeliger werden kann und Pferde beim Transport dazu neigen zu stolpern, sollten vor dem Verladen unbedingt Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden. Es ist wichtig die Pferdebeine zu schützen. Am einfachsten und komfortabelsten geht dies mit Transportgamaschen. Wichtig bei der Auswahl der Gamaschen ist, dass sie dick gepolstert sind. Die äußere Hülle sollte aus einem stabilen, reißfesten Material bestehen, damit die Gamaschen lange halten. Die Gamaschen sollten so geschnitten sein, dass sie nicht nur das Röhrbein, sondern auch den Kronrand und das Karpalgelenk beziehungsweise Sprunggelenk schützen. Natürlich muss man das Pferd im Hänger auch anbinden. Benutze hierfür ein stabiles Halfter und einen Strick mit Panikharken, damit du das Pferd im Notfall schnell befreien kannst. Da eine Großzahl der Pferde beim Transport viel schwitzt und konstant der Zugluft ausgesetzt ist, ist eine Pferdedecke unabdingbar. Für Pferde die sich häufig den Kopf anhauen oder steigen, gibt es spezielle Hauben aus festem Leder, die Verletzungen verhindern sollen. Manche Pferde reagieren aber panisch auf diese Hauben, weil sie hinter den Ohren drücken. Teste daher vor dem Transport wie dein Pferd auf eine solche Haube reagiert. Bei unruhigen Pferden hat sich ein gefülltes Heunetz bewährt. So hat das Pferd eine Beschäftigung während der Fahrt und ist außerdem abgelenkt. Das Heunetz muss aber unbedingt so hoch aufgehängt werden, dass das Pferd nicht reintreten kann. Beachte dabei, dass das Heunetz im leeren Zustand deutlich länger wird.

Pferderennen- der Galopprennsport und der Trabrennsport im Portrait

Rennsport TrabDer Pferderennsport gehört zu den ältesten organisierten Sportarten der Menschheit. Dieser lässt sich in viele verschiedene Disziplinen unterteilen, die bekanntesten darunter sind jedoch der Galopprennsport und der Trabrennsport. Beim Galopprennsport möchte man möglichst schnell vom Start zum Ziel zu gelangen, ohne dabei andere regelwidrig zu behindern. Diese Rennen werden hauptsächlich von englischen Vollblütern bestritten. Reiter sind in diesem Fall die Jockeys, die den aufgestellten Gewichtrichtlinien unterliegen. Der Trabrennsport erlaubt ausschließlich die Gangart Trab. Auch beim Trabrennsport ist ebenso wie beim Galopprennsport das Ziel, möglichst schnell vom Startpunkt zum Ziel zu gelangen, ohne dabei Mitstreiter regelwidrig zu behindern. Um Berufsfahrer im Trabrennsport zu werden, muss eine dreijährige Ausbildung zum Pferdewirt mit dem Schwerpunkt Trabrennen absolviert werden.

Wie wird man Reitlehrer?

ReitausbilderUm Ausbilder oder Reitlehrer zu werden, unterliegt man der Ausbildungs- und Prüfungsordnung (APO). Diese dient der einheitlichen Ausbildung und Prüfung im Reiten, Fahren und Voltigieren sowie in der Pferdezucht und Haltung. Die APO ist ein Regelwerk, das für alle Pferdesportler, Ausbilder, Verantwortliche der Vereins- und Betriebsführung, Turnierfachleute sowie für weitere mit der Ausbildung befassten Personenkreise, verbindlich ist. Es gibt verschieden Arten Ausbilder oder Trainer zu werden. Grundvoraussetzungen sind natürlich der sichere Umgang mit Pferden, Kenntnisse im Fachbereich, Reiterliches Können und Freude an der Arbeit. Festhalten lässt sich sicherlich, wer nicht reiten kann, der kann weder Ausbilder noch Trainer werden.

Männer reiten immer seltener, doch woran liegt das?

Reiter männlichWenn es um Pferde geht, sind nur noch wenige Jungs dabei. Gut ein Viertel der Reiter, die der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) angeschlossen sind, sind Männer. Bei den unter 21-Jährigen beträgt der Anteil der männlichen Reiter gerade noch ein Achtel. Die Ursache für diese Entwicklung ist natürlich längst bekannt: für Mädchen in einem bestimmten Alter ist das Pferd Kuscheltier, bester Freund und Sportpartner in einem. Zeitschriften wie “Wendy” und zahllose Pferdebücher bedienen dieses Bedürfnis. Reiten gilt zunehmend als Mädchen- und Frauensport. Im Grundschulalter wollen aber Jungs natürlich all das tun, was eben nicht weiblich ist. Dabei hat eine Studie Ende der 90er Jahre ergeben, dass es durchaus viele Jungs gibt, die an Pferden interessiert sind. – Nur eben auf eine andere Art und Weise als Mädchen. Nun stellt sich die Frage: wie bekommt man Jungs aufs Pferd? Eine einfache Antwort hierauf ist: indem sie sich nicht alleine und verloren unter der Überzahl an Mädchen fühlen. Reine Jungsreitgruppen wären hier bestimmt ein erster Ansatz. Jungs brauchen Aktion und Ablenkung. Ihnen reicht es nicht im Schritt oder im Trab durch die Halle zu Reiten, sie wollen mehr erleben. Der Unterricht muss spielerischer gestaltet werden. Es ist im Grunde genommen gar nicht so schwer, Jungs den Umgang mit Pferden schmackhaft zu machen, wenn sie erst einmal auf einem Pferd gesessen haben. Doch sie erst dazu zu bekommen, mit Pferden in Kontakt zu treten ist eine weitaus schwierigere Aufgabe. Schulen könnten hierbei Abhilfe leisten und den ersten Kontakt durch Schulsport- oder Freizeitangebote herstellen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wanderreiten in Bayern und ganz Deutschland

WanderreitenMehrtägige Wanderungen zu Pferd werden als Wanderreiten bezeichnet. Hier stehen das Naturerlebnis, die ursprüngliche Art des Reisens und das Kennenlernen des Pferdes im Mittelpunkt. Beim Wanderreiten übernachtet man im Zelt, auf Bauern- oder Pferdehöfen. In vielen Fällen führt man ein Packpferd mit sich, welches das Gepäck transportiert. Hat man kein Packpferd, so kann man sein Reitpferd mit Satteltaschen ausrüsten, welche vor oder hinter dem Sattel angebracht werden. Besonders naturbelassene Pferderassen wie Kleinpferde, Araber und Warmblüter eignen sich hervorragend zum Wanderreiten. Grundvoraussetzung ist eine ausreichende Tragfähigkeit des Rückens. Auch gesunde Beine sind zwingend erforderlich. Das Pferd muss ausgebildet und gehorsam sein. Des Weiteren wird die Verkehrssicherheit vorausgesetzt.

Vor einem längeren Wanderritt ist selbstverständlich eine entsprechende Vorbereitung für Pferd und Reiter gefordert. Die Kondition des Pferdes muss unbedingt trainiert werden, außerdem muss das Pferd- sofern es dies noch nicht ist- an den Straßenverkehr gewöhnt werden. Auch die Überwindung natürlicher Geländehindernisse und das Bereiten von schmalen Pfaden und Engstellen muss trainiert werden. Auch der Reiter selbst muss über eine entsprechend gute körperliche Kondition verfügen. Des Weiteren muss der Reiter sich auf die äußeren Umstände eines Wanderritts vorbereiten. Eine spezielle Ausrüstung wird benötigt, Sattel- und Packtaschen, Zelte, Kochgeräte, Wetterschutz und vieles Weitere muss besorgt werden. Außerdem muss der Reiter sich Kenntnisse im Bereich Lederreparatur, Pflanzen- und Futterkunde, Tiermedizin, Hufbeschlag, Zollbestimmungen, Versicherungen, etc. aneignen. Auch über die Übernachtungsmöglichkeiten und Wanderwege sollte der Reiter sich im Vorhinein erkundigen.

Ein Wanderritt kann beliebig lange dauern. Ob ein Wochenendtrip, ein mehrtägiger Kurzurlaub oder über mehrere Wochen, dies bleibt jedem selbst überlassen. Meist wird in kleinen Gruppen oder auch alleine geritten. Pro Tag sollte man sechs bis sieben Stunden reine Reitzeit kalkulieren. Hauptsächlich wird im Schritt geritten, zur Entlastung des Rückens sollte man, je nach Gelände, das Pferd streckenweise führen. Beliebt sind auch Wanderreiter-Treffen, bei denen die Reiter einzeln oder in Gruppen von ihrem Wohnort aus losreiten und nach ein paar Tagen oder Wochen zu einem gemeinsamen Fest zusammenkommen, z. B. anlässlich großer Pferdemessen. In Deutschland bieten drei große Verbände mit unterschiedlicher Ausrichtung Ausbildungsgänge, Prüfungen und Abzeichen vom Geländereiter über den Wanderreiter bis hin zum Wanderrittführer an. Die VFD engagiert sich neben der Ausbildung von Freizeitreitern insbesondere für die Erhaltung von Reitwegen bzw. den freien Zugang zur Natur für Reiter. Die Anforderungen an den Reiter sind in der Disziplin Wanderreiten so breit gestreut, dass eine praxisgerechte Ausbildung nur durch Lehrgänge in Verbindung mit praktischen Übungen möglich ist. Begleitend dazu sind regelmäßige Wanderritte, die eigenständig geplant und organisiert werden, erforderlich.

 

Pferde im TV: REITTV auf SPORT1

Samstags ist es endlich wieder soweit! Denn dann heißt es „REITTV meets Sport1“. Seit dem 12.11.2011 könnt ihr von 9:15 bis 09:45 Uhr unseren TV-Auftritt auf Sport1 mitverfolgen. Der 30-minütige Beitrag hält viele spannende Themen für euch bereit. Freut euch auf unsere sympathische Moderatorin Annica Hansen, die euch vom Anfang bis zum Ende der Sendung begleiten wird. In unseren wöchentlichen Sendungen erwarten euch unter anderem Beiträge von und zu den deutschen Reitikonen sowie viele spannende Tipps von Frank Hennings „Alten Meistern“. Unter anderem zeigen wir euch Beiträge aus unserer Springserie, interessantes zu den beliebten Freizeitpferden- den Haflingern, den Isländern, den Friesen und vielen weiteren Pferderassen sowie wichtiges zur Pferdefütterung und zur Pferdegesundheit. Neben diesen Beiträgen erfahrt ihr etwas über die Geschichte des seit 1924 bestehenden CHIO in Aachen, die EQUITANA Open Air und viele andere Reitsportveranstaltungen. Natürlich bieten wir ebenso Rückblicke auf unsere REITTV.de-Cups. Exklusiv stellen wir euch die Kandidaten vor und zeigen euch die spannendsten Szenen des Spektakels. Freut euch mit uns auf eine neue Fernsehära und lasst euch die einzige Pferde- und Reitsportsendung im deutschen TV nicht entgehen.